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Ein paar eigene Worte zu Psychotherapie:

 

Der Begriff Psychotherapie kommt aus dem Griechischen und wird übersetzt mit "Pflege der Seele". Eine sehr schöne Übersetzung finde ich. Genauso wie wir unseren Körper pflegen und unseren Geist trainieren, tut es gut, unsere Seele zu pflegen. Mit "Seele" ist unser Erleben, Fühlen und Verhalten im Leben gemeint.

Gerade heute in Zeiten des Burnout-Syndroms, Stress im Alltag, wenig Zeit und Erfolgsdruck, wird immer weniger über das Erleben, Fühlen und Verhalten kommuniziert. Im Alltag muss man funktionieren und Konflikten geht man aus dem Weg. Die Folge sind irgendwann Schwierigkeiten im psychosomatischen (Körper) oder psychischen (Seele, Geist) Bereich. Paare, die allen Konflikten aus dem Weg gehen, entfremden sich auf Dauer. Mit einer Psychotherapie können Sie gelernte Verhaltensmuster und negative Kreisläufe durchbrechen und zurück zu einem Gleichgewicht kommen, was sich wiederum positiv auf Ihre Leistungsfähigkeit und Lebensfreude auswirkt.

 

In meinem Leben habe ich viele sehr unterschiedliche Menschen kennen gelernt und bei mir festgestellt, dass ich die Eigenschaft habe, jeden Menschen so anzunehmen und zu respektieren wie er ist.  "Verrückte" gibt es bei mir nicht. Viele Menschen sind vielleicht von der Norm ver-rückt, nur stellt sich dann die Frage, wer bestimmt diese Norm, also was ist normal? Jeder hat das Recht seine Normalität für sich zu definieren und zu leben, solange er die Grenzen seiner Mitmenschen respektiert und achtet.

 

Meine Arbeitsweise im therapeutischen Prozess ist ganzheitlich (Körper, Seele, Geist), deshalb finde ich manchmal die Begrifflichkeiten und Diagnosen, die in der Psychotherapie verwendet werden, zu begrenzt. Es ist zu einseitig, einen Menschen nur aufgrund seiner Diagnose mit einem Richtlinienverfahren zu behandeln. Jeder Mensch hat viele  Persönlichkeitseigenschaften, von denen die einen stärker oder schwächer ausgeprägt sind und alle gilt es zu beachten, nicht nur die, die im Moment sehr stark hervortreten. Manchmal versteckt sich dahinter auch nur eine ganz andere Ursache der Schwierigkeiten. Meine Begabung und Aufgabe sehe ich darin, an der richtigen Stelle mit meiner Arbeit anzusetzen.

Natürlich ist eine Therapie immer ein gemeinsamer Prozess. Ohne Ihre Motivation geht gar nichts.

In meiner Arbeit orientiere ich mich auch an Ihren vorhandenen Ressourcen, d.h. mir ist wichtig, Ihr vorhandenes Potential, Fähigkeiten, Begabungen anzusprechen und zu aktivieren. Insofern ist jedes therapeutisches Gespräch auch eine spannende und persönliche Herausforderung. Therapie muss nicht schmerzhaft sein, auch wenn es mitunter nötig sein kann, sich mit unangenehmen Episoden oder Facetten des eigenen Lebens auseinanderzusetzten, langandauerndes Bohren in "seelischen Tiefen" macht aber wenig Sinn. Im Gegenteil, Therapie kann auch Spaß machen, Lachen gehört ebenso dazu.

Für Klienten, die sich etwas mit Therapieverfahren auskennen, ich setzte Techniken aus den klassischen Richtlinienverfahren, wie kognitive Verhaltenstherapie oder tiefenpsychologische Therapie ein, als auch systemische Therapieelemente, Gesprächstherapie, Entspannungsverfahren, Hypnotherapie, Katatymes Bilderleben, Paartherapie u.s.. Dabei arbeite ich medthodenübergreifend, d.h. ich kombiniere verschiedene Therapieverfahren, wenn es notwendig erscheint.

 

Viel wichtiger als die jeweilige "Technik" ist meiner Erfahrung nach jedoch der Schwerpunkt Kontakt, ein stabiles, gegenseitigen Vertrauen und die"richtige Geschwindigkeit in unseren Sitzungen. 

 

 

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